Die Handschrift, die einen Namen hat

Journalisten, die seit 1986 über Susanne Dorendorffs Arbeit berichteten, ahnten schon damals, dass es keine Kalligrafie ist. Und doch haben sie diesen Begriff immer wieder verwenden müssen, weil es keine Alternative gab. Sie versuchten es dann mit erläuternden Zusätzen wie “der anderen Art” oder “Kalligrafie will nicht so recht passen”. Solche Formulierungen sind nicht nur irritierend, sie sind falsch. Denn das, was Dorendorffs Arbeit impliziert – das Lebendig, Authentische, Intuitive, Individuelle und Spontane – gehört nicht in die “K”-Schublade! So sah sie sich gezwungen, für ihre Arbeit, also für ihre Handschrift eine neue Kategorie mit einem eigenen Namen zu kreieren: Philographie®.

Philographie® bedeutet “die Liebe zum Schreiben” – die Silbe philo kommt aus dem Griechischen und bedeutet “Liebe zum/zur” graphie ist auch Griechisch und wird mit “Schreibung”, “Schreiben” oder “Schrift” übersetzt.

2004 ließ Dorendorff den Begriff PHILOGRAPHIE beim DPMA eintragen, seit dem ist die Bezeichnung dieses neuen Kunstformats geschützt.

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