Wir müssen unseren Blick auf das Schreibenlernen neu justieren.

Gesagt – getan. Dazu braucht es nur einen kleinen Dreh im Kopf, eine andere Einstellung.  Wir nehmen eine andere Position dem Schreiben gegenüber ein und betrachten es mit anderen Augen.

Da sind sie schon wieder, die Augen. Diesmal sind es aber mehr die „inneren Augen“, die Einsicht und Erkenntnis verschaffen. Wir betrachten das frühe Schreiben- lernen jetzt mit den Augen der Kinder, schauen genauer hin und unsere Sinne konzentrieren sich auf das, was dort wirklich passiert. Was die Kinder erleben, was ihnen gesagt wird und wie das Gelernte sich im Kopf „verknüpft“.

Vor dem „WIE geschrieben wird“, steht zunächst aber „WARUM geschrieben wird “. Es geht zu allererst um die alle Sinne berührende und Sinn stiftende Authentizität des Schreibens und um die geistige Spielwiese, die Variationsvielfalt der Handschrift. Erst danach wenden wir uns der grafischen Darstellung zu, dem so genannten (aber unlogisch bezeichneten) „Automatisieren“ eines Schulalphabets und der Technik des Handbewegens.

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