Ausdrucksschreiben – das Wort im Wort erkennen…

"Ikarusträume" Dorendorff-Philogramm/Haiku von Günther Klinge, Abbildung aus NOVUM 08/1986, Philipp Luidl

„Ausdrucksschreiben“ bedeutet, ich füge herkömmlichem Schreiben durch Spontaneität und künstlerische Kraft eine zusätzliche Dimension hinzu, deren Aussageintensität weit außerhalb dessen steht, was bisher mit „Schreibkunst“ in Verbindung gebracht wurde. Es setzt die Fähigkeiten voraus, fließend schreiben zu können, Farbe und experimentelles Schreibmaterial professionell handhaben zu können und – last but not least – muss man in der Lage sein, Empfindungen in Farbe und Bewegung transformieren zu können. „Ausdrucksschreiben“ ist vom künstlerischen Anspruch her dem Komponieren klassischer Musik verwandt

„Ausdrucksschreiben“ ist somit das Gegenteil von Schönschreiben (Kalligrafie). Als einziges Äquivalent gilt die japanische Sho-do-Kunst, die jedoch – im Gegensatz zu meiner Kunst – natürlich nichtauf lateinischer Schrift basiert.

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